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Orientteppiche - Zeugnisse hoher Handwerkskunst

Orientteppiche - Die Klassiker unter den Teppichen mit langer Historie. Doch was ist ein Orientteppich genau? Wo liegen die Unterschiede und wo hat der Klassiker seinen Ursprung. In diesem Beitrag möchten wir gerne weiter darauf eingehen und Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der klassischen Orientteppiche verschaffen. Ein Orientteppich ist grundlegend ein Teppich, der seinen Ursprung - wie auch der Name schon verrät - im Orient hat. Der sogenannte „Teppichgürtel“ ist ein geografisches Gebiet, welches die Länder umfasst, welche für die Teppichherstellung bekannt sind. Das wohl bekannteste Land für klassische Teppiche ist der Iran (ehemals Persien), im östlichen Teil umfasst es unter anderem Marokko und Tunesien, nördlich die Kaukasus Region sowie im Südwesten die Länder Indien und Pakistan.

Auch Länder wie die Türkei, Afghanistan, Nepal, Ägypten sowie der Ferne Osten mit China zählen zu dem Teppichgürtel. Dabei hat jedes Land bzw. auch jede Region seine eigene Tradition, die Ihre eigenen besonderen Merkmale hat. So unterscheidet sich zum Beispiel ein Kelim Teppich deutlich von einem Täbriz Perserteppich, obwohl sie beide der Familie der Orientteppiche angehören. Der Orientteppich wird jedoch nicht nur als Deko Objekt für den Boden genutzt auch Gebetsteppiche, Wandteppiche, Kissenbezüge, Trage-/Satteltaschen zählen sich hier zu.

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Orientteppiche - Zeugnisse hoher Handwerkskunst

Orientteppiche - Die Klassiker unter den Teppichen mit langer Historie. Doch was ist ein Orientteppich genau? Wo liegen die Unterschiede und wo hat der Klassiker seinen Ursprung. In diesem Beitrag möchten wir gerne weiter darauf eingehen und Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der klassischen Orientteppiche verschaffen. Ein Orientteppich ist grundlegend ein Teppich, der seinen Ursprung - wie auch der Name schon verrät - im Orient hat. Der sogenannte „Teppichgürtel“ ist ein geografisches Gebiet, welches die Länder umfasst, welche für die Teppichherstellung bekannt sind. Das wohl bekannteste Land für klassische Teppiche ist der Iran (ehemals Persien), im östlichen Teil umfasst es unter anderem Marokko und Tunesien, nördlich die Kaukasus Region sowie im Südwesten die Länder Indien und Pakistan.

Auch Länder wie die Türkei, Afghanistan, Nepal, Ägypten sowie der Ferne Osten mit China zählen zu dem Teppichgürtel. Dabei hat jedes Land bzw. auch jede Region seine eigene Tradition, die Ihre eigenen besonderen Merkmale hat. So unterscheidet sich zum Beispiel ein Kelim Teppich deutlich von einem Täbriz Perserteppich, obwohl sie beide der Familie der Orientteppiche angehören. Der Orientteppich wird jedoch nicht nur als Deko Objekt für den Boden genutzt auch Gebetsteppiche, Wandteppiche, Kissenbezüge, Trage-/Satteltaschen zählen sich hier zu.

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Wo genau der Orientteppich seinen Ursprung hat, ist jedoch bis heute nicht geklärt. Vermutet wird, dass die Nomaden im Zuge der Wanderungen Schutz vor Kälte benötigten und sich dadurch die Teppich Knüpfkunst entwickelt hat. Da die Nomaden Teppiche hauptsächlich für den eigenen Gebrauch genutzt wurden, weisen sie oftmals stärker die ursprünglichen Musterungen auf als die Teppiche aus den Städten, die eher für den kommerziellen Bereich ausgelegt sind.

Einen starken Einfluss haben vor allem die Teppiche aus dem Iran, welche die Knüpfkunst stark geprägt und beeinflusst haben. Die Kunst des Teppichknüpfens ist eines der ältesten Traditionen der Menschheit, welches bis heute von vielen Regionen genau wie vor Jahrhunderten weiter geführt wird. Der Pasyryk auch Gorny Altai Teppich ist aktuell der älteste erhaltene Teppich der Welt. Gefertigt wurde der Teppich zwischen dem 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. und ist trotz des Alters schon sehr fein geknüpft. Daraus schließt man, dass auch vor der Fertigstellung eine jahrelange Erfahrung nötig war, um solch einen Teppich zu knüpfen.

 

Herstellung von Orientteppichen

Auch bei der Herstellung eines Orientteppichs gibt es eine Vielzahl an Unterschieden, was das Material betrifft, die Knüpfung bzw. auch der Knoten, die Färbung - ob pflanzlich gefärbt oder mit synthetischen Farben, das Scheren und auch die Wäsche des Teppichs. Grundlegend wird bei einer Handknüpfung jedoch nach dem gleichen Prinzip gearbeitet. Mit einem Faden, der meist aus Baumwolle besteht, wird ein Grundgewebe hergestellt, welches aus Kette (senkrecht) und Schuss (waagerecht) besteht. Durch das Grundgewebe werden dann nach und nach die Knoten gesetzt. Das Material kann dabei variieren, hauptsächlich wird eine Wolle und Naturseide verwendet. Bei besonders feinen Teppichen besteht selbst Kette und Schuss aus reiner Seide, da diese deutlich dünner ist.

Dadurch ist es möglich, die Knoten deutlich feiner zu setzen. Nach dem Prozess des reinen Knüpfens folgt die Teppichwäsche. Hierbei wird der Teppich noch einmal gereinigt und je nach Waschvorgang wird auch die Farbintensität und die Haptik des Teppichs beeinflusst. Anschließend werden die Teppiche - meist auf den Dächern - getrocknet und noch einmal mit der Schere getrimmt. Hier wird der Flor auf die dementsprechende Höhe gekürzt und noch einmal kleine Feinarbeiten vorgenommen. Heutzutage wird der Flor auch auf eine unterschiedliche Höhe zugeschnitten, sodass eine Hoch-Tiefstruktur entsteht. Dabei können gewisse Musterungen und Verzierungen optisch hervorgehoben werden und es entsteht ein ganz neuer Charakter des Teppichs.

Orientteppiche aus Wolle

Die verwendete Schurwolle stammt überwiegend von den Schafen aus der Region, es wird jedoch auch Wolle aus anderen Ländern importiert. Je härter die klimatischen Bedingungen sind, desto höher die Qualität der Wolle. Aufgrund der starken Temperaturschwankungen wie z.B. im Himalaya Gebirge haben die Schafe ein hohes Fettgehalt welches im späteren Verlauf dem Teppich seinen hohen Strapazierwert beschert. Auch die Schafrasse und das Alter der Schafe hat einen Einfluss auf die Wollqualität und Wollfarbe. Eine hochwertige Wolle stammt z.B. aus dem Himalaya Gebirge und von Schafen aus dem Hochland Neuseelands, minderwertige Wolle wird von toten Tieren gewonnen, welche auch Gerberwolle bezeichnet wird. Die Gerberwolle ist bei weitem nicht so pflegeleicht wie Schurwolle, deutlich schmutzanfälliger und auch nicht so langlebig. Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Länge der Wollfaser, hier gilt je länger die Wollfaser, desto hochwertiger. Eine von Hand gesponnene und gefärbte Wolle wirkt deutlich lebendiger und farbintensiver als bei der maschinellen Produktion.

Orientteppiche aus Seide

Die Naturseide wird aus dem Kokon des Maulbeerspinners gewonnen. Nach 10 Tagen der Eiablage schlüpfen die Raupen. Der Name stammt durch den Maulbeerbaum, dies ist die einzige Nahrungsquelle der Raupen. Im späteren Verlauf und einer Dicke von rund 1-2 cm, verpuppen sich die Raupen. Vor dem Schlüpfen wird nun der Kokon durch heißes Wasser aufgelöst und der Faden wird aufgespult. Ein einziger Kokon kann bis zu 25.000 Meter Faden ergeben. Seide ist zwar nicht so elastisch wie eine Schurwolle, jedoch äußerst reißfest. Auch wenn es ein feines Naturmaterial ist, ist die Seide sehr strapazierfähig und pflegeleicht.

Die Herstellung

Je nach Größe und Feinheit, kann die Herstellungen mehrere Monate, sogar Jahre dauern. Daraus resultiert dann auch ein echtes Stück reine Handwerkskunst, die unheimlich robust, pflegeleicht, einzigartig und bewundernswert ist. Ein besonders feiner Teppich hat über 1.2 Millionen Knoten pro Quadratmeter, wohingegen ein sehr grober Teppich zwischen 15.000 - 90.000 Knoten pro Quadratmeter hat. Viele Teppiche zeichnen sich jedoch auch gerade durch den groben Charakter aus, wie z.B. ein Berber Teppich oder auch die Gabbeh Teppiche. Die Knotendichte lässt sich relativ einfach herausfinden, indem Sie bei einem Knoten auf der Rückseite ein Maßband ansetzen und jeweils die Knoten 10 cm senkrecht und 10 cm waagerecht zählen. Die gezählten Knoten multiplizieren Sie miteinander und multiplizieren es erneut x100.

Diese Summe ergibt dann die ungefähre Knotendichte. Um ein genaueres Ergebnis zu erhalten, ist es ratsam an mehreren Stellen zu zählen, da der Teppich an jeder Stelle unterschiedlich ausfallen kann, was völlig normal ist bei einer Handarbeit. Beispiel (geschichteter Teppich, weitere Informationen im nächsten Absatz): Sie zählen 40 Knoten in Kettrichtung und 45 Knoten in Schussrechnung: 40 x 45 = 1800 Knoten dm2. Die 1800 multiplizieren Sie erneut x 100, um das Ergebnis in m2 zu erhalten. Sprich 1800 x 100 = 180.000 Knoten pro m2 (ca.) Es gibt jedoch noch einen Unterschied, ob der Teppich geschichtet oder umgeschichtet ist. Diese Unterschiede kommen jedoch nur in der Schussrichtung vor. Bei einem umgeschichteten Teppich sind zwei Knotenbögen pro Knoten sichtbar, bei einem geschichteten Teppich nur ein Knotenbogen. Bei der ungeschichteten Variante (nur in Schussrichtung, sprich waagerecht) müssen Sie die Knotenbögen noch einmal durch zwei teilen. Die Berechnung erfolgt dann weiterhin wie oben beschrieben.

Musterung

Grob ausgedrückt besteht ein Orientteppich meist aus einer Bordüre, einem großen mittigen Feld mit Eckverzierungen sowie einem zentralen Medaillon in der Mitte. Es gibt jedoch auch sogenannte Allover Musterungen, wo der Teppich auf der gesamten Fläche durchgemustert ist. Ein Design mit Medaillon eignet sich am besten, wenn der Teppich frei liegt, sodass er seine volle Wirkung erzielt und das Design nicht durch Möbelstücke unterbrochen wird. Eine Allover Musterung eignet sich, wenn der Teppich beispielsweise unter dem Esstisch liegen soll, so geht kein zentrales Element aus dem Design verloren.

Größtenteils bestehen die Musterungen aus drei unterschiedlichen Stilen

  • Gradlinige Geometrische Musterung wie z.B. Rauten, Quadrate Rechtecke.
  • Kurvilinear, Florare Verzierungen wie z.B. Ranken, Blumen
  • Figürliche Darstellungen von Tieren und Menschen, zB. Pferde, Reiter, Jäger

Über die Jahre hinweg hat sich natürlich auch einiges an der Designsprache geändert, sodass sich auch die Musterungen stark verändert haben, um den aktuellen Designtrends gerecht zu werden. So kam auch der Teppich mit einem Vintage Effekt immer weiter in den Vordergrund. Die Herstellung kann durch einen bestehenden Teppich erfolgen der nachträglich und vor allem absichtlich Abnutzungsspuren erhält oder er wird komplett so geknüpft, dass z.B. bei einem Medaillon ein gewisser Teil fehlt. Die künstlich erzeugte Abnutzung wird dann auch auf weiteren Stellen des Teppichs mit eingebracht. Durch bestimmte Wäschen kann nachträglich auch eine verwaschene Optik entstehen. Was sich anfangs etwas skurril anhört, hat jedoch durchaus seinen eigenen schönen Charakter. Durch die Verwendung moderner, intensiver Farben in Kombination mit der Vintage Optik, entstehen völlig neue und einzigartige Designs, die wunderschön kombinierbar sind. Um einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen Stilrichtungen eines Orientteppichs zu verschaffen, kommen im folgenden Abschnitt die Unterschiede der Provinzen und Länder.

Nain Teppiche

Die Oasenstadt Nain liegt in der Provinz Isfahan, direkt an der Grenze der Wüste Dascht-e-Kavir. Die Teppiche, welche von dort stammen, genießen weltweite Bekanntheit. Durch die unverkennbare Musterung und Feinheit sind die Nain Teppiche einzigartig in ihrer Art. Die Teppiche sind meist mit floralen, kurvilinearen Ornamenten und einem Medaillon verziert. Die Farbtöne sind meist in Farben wie in Blau, Türkis und Beige gehalten, welche eher untypisch für Perserteppiche sind. Oftmals wird von den Knüpfern Naturseide verwendet, um die Ornamente noch einmal hervorzuheben. Sehr feine Qualitäten bestehen komplett aus Seide und zwar nicht nur der Flor an sich, sondern auch das komplette Grundgewebe. Bei solch einer filigranen und feinen Knotendichte wäre solch eine Knüpfung auf Schurwolle sonst nicht möglich.

Die Nain Teppiche haben Ihre eigenen speziellen Angaben („La“ - farsisches Wort für Schichten), woraus sich die Qualitätsunterschiede schließen lassen können. Zu den „gröberen“ Qualitäten zählen die 12La und 9 La Teppiche mit einer Knotendichte von ca. 400-500.000 Tausend pro Quadratmeter, ein 6La Teppich liegt bei ca. 850.000 Tausend - 1.000.000 Millionen Knoten pro Quadratmeter und die exklusive Qualität 4La zwischen 1.000.000 - 1.300.000 Millionen Knoten pro Quadratmeter. Ein 4La Teppich ist allerdings nur noch sehr schwer zu finden und kaum noch auf dem Markt vertreten. Ein bekannter Name ist der weltberühmte Teppichknüpfer Fathollah Habibian, solch einen echten habibischen Teppich zu finden ist jedoch schwierig und vor allem kostspielig.

Täbriz Teppiche

Die Stadt Täbriz auch Tabris oder Täbris gennant liegt im Nordosten des Irans, welche im 20. Jahrhundert die größte Stadt Persiens / Iran war. Typisch für einen Täbriz Teppich ist der kurze Flor und die hochwertige Wolle welche verarbeitet wird. Durch das zentrale Medaillon und die floralen Verzierungen hat der Täbriz Teppich meist einen weichen Charakter. Einen Täbris Teppich gibt es jedoch auch in weiteren Motiven, zum Beispiel Allover gemustert, Jagd-, Tiermotive und auch in Form eines Gebetsteppichs. Ähnlich wie bei den Nain Teppichen, gibt es auch spezielle Angaben, woraus sich die Knoten- und Qualitätsstufe erschließen lässt.

  • 40 Raj, entspricht ca. 300.000 Knoten pro m2
  • 50 Raj, entspricht ca. 500.000 Knoten pro m2
  • 60 Raj, entspricht ca. 750.000 Knoten pro m2
  • 70 Raj, entspricht ca. 1.000.000 Knoten pro m2
  • 80 Raj, entspricht ca. 1.300.000 Knoten pro m2

Ab einer Qualitätsstufe von 70 Raj, sprich 1.000.000 Knoten pro m2, wird bei dem Grundgewebe bestehend aus Kette und Schuss mit Seide gearbeitet.

Ghom Teppiche

Die Stadt liegt an dem gleichnamigen Fluss Ghom und ungefähr 100 Kilometer von der Hauptstadt Teheran entfernt. Die Teppiche aus der Stadt zählen zu den besten Perserteppichen weltweit. Die Tradition des Teppichknüpfens ist jedoch noch nicht lange vertreten, da die Produktion erst von rund 100 Jahren begonnen hat. Die eindrucksvollen Teppiche von dort konnten sich aufgrund der erstklassigen Arbeit trotzdem in recht kurzer Zeit einen sehr guten Ruf verschaffen. Bei der Herstellungen werden nur die besten Materialien verwendet, wie die typische Ghom Seide, die zu den feinsten Ihrer Art zählt.

Die verwendete Korkwolle, welche von der Wolle des Lammhalses gewonnen wird, macht den Teppich extrem robust und strapazierfähig. Durch den natürlich hohen Fettgehalt der Wolle weisen die fertigen Teppiche eine hohe schmutzabweisende Eigenschaft auf. Größenteils besteht ein Ghom Teppich meist komplett aus reiner Seide, die typischen filigranen Muster, wären sonst auch nur schwer realisierbar. Es werden allerdings auch Teppiche aus der oben genannten Korkwolle hergestellt, welche mit einem Seidenanteil versehen ist, um gewisse Musterungen detaillierter darzustellen. Ganz gleich, ob der Teppich aus reiner Seide oder einem Woll / Seiden Mix besteht, einen hohen Strapazierwert gewährleistet ein Ghom Teppich auf alle Fälle.

Bei der Musterung werden meist Blumenmedaillons, Landschaften, historische Ereignisse, Tiermotive, und religiöse Motive in einer unglaublichen Feinheit abgebildet. Durch eine hohe Knotendichte von bis zu 1,6 Millionen pro Quadratmetern, wirken die Teppiche fast wie ein Gemälde. Daher ist es nicht unüblich, dass ein Ghom Teppich auch als Wandteppich verwendet wird. Die Meisterknüpfungen verlangen ein hohes Maß an Erfahrung, Geschick und Zeit, um solche Schönheiten zu fertigen. Oftmals wird ein Blau-, Türkis-, und auch ein Grünton verwendet, welcher verhältnismäßig eher weniger bei einer Handknüpfung aus dem Iran verwendet wird. Durch die relativ junge Produktion wurden die Farben jedoch schon der westlichen Nachfrage angepasst.

China Seide

Auch das Land China weist wie der Iran ebenfalls eine weitreichende und lange Tradition des Teppichknüpfens auf. Diese erstreckt sich über Jahrtausende und die feinen Teppiche wurden damals schon für den Kaiserlichen Hof gefertigt. Ein alter China Teppich ist auch für den Teppich-Einsteiger relativ leicht zu erkennen, da Sie aufgrund der Musterung stark von den persischen Exemplaren abweichen. Der hohe Wiedererkennungswert zeichnet sich durch Motive wie Porzellanmalerei, Vögeln, Drachen und exotisch floralen Mustern aus. Die neueren Exemplare orientieren sich wiederum an den Persischen Grundmotiven. Auch in China wird oftmals eine reine Seide für die Herstellung verwendet, sodass die Teppiche einen schönen samtigen Glanz erhalten. Die hohe Reißfestigkeit und Robustheit zeichnen dieses Naturmaterial aus, welche aus dem Kokon des Maulbeerspinners gewonnen wird. Auch bei den chinesischen Einzelstücken gibt es eine eigene Angabe, woraus sich die ungefähre Knotendichte erschließen lässt. Diese Bezeichnung trägt den Namen Lines

  • 120 Lines - ca. 155.000 Knoten pro m2
  • 200 Lines - ca. 430.000 Knoten pro m2
  • 260 Lines - ca. 730.000 Knoten pro m2
  • 300 Lines - ca. 1.000.000 Knoten pro m2

Einen echten China Teppich mit 300 Lines zu finden ist jedoch mittlerweile sehr schwierig und kaum noch auf dem Markt erhältlich.

Isfahan Teppiche

Mitten im Herzen des Irans liegt die Stadt Isfahan. Die ehemalige Hauptstadt wird oftmals als schönste Stadt im Iran bezeichnet. Viele erstklassige Teppiche stammen aus Isfahan, da viele der besten Knüpfer dort ansässig sind. Dazu zählen zum Beispiel die Namenhaften Ateliers von Haghidi, Enteshar, Serafin und Davari. Die Isfahan Teppiche zeichnen sich von einer hohen Knotendichte von rund 650.000 Knoten pro m2 und mehr aus. Viele der Teppiche wurden einst nur für Adlige hergestellt. Die Grundfarbe des Isfahan Teppichs ist meist in Rot und Beige gehalten, jedoch werden auch kräftige Blautöne verwendet. Die Musterung des zentralen Medaillons wird meist auch in den Ecken der Bordüre wiederholt. Die Feinheit wird bei den Teppichen mit der dort üblichen Bezeichnung - Cheft angegeben. In dem Fall gibt es keine metrische Angabe, sondern vielmehr eine Markierung in Form einer blauen Linie welche senkrecht angebracht bzw. eingearbeitet wird. Je kürzer die Abstände zwischen den Markierungen sind, desto feiner der Teppich. Typisch ist auch noch eine Einknüpfung mit arabischen Schriftzügen des Herstellers, Herkunft sowie eine Flagge in den Landesfarben, grün, weiß und rot. Die Teppiche aus Isfahan werden meist von Frauen hergestellt, welche penibel genaue Designangaben bekommen, dadurch kann selbst die Herstellung einer Brücke ein Jahr oder mehr andauern.

Sarough Teppiche

Der Sarough auch Sarugh, Sauruk genannt stammt aus der gleichnamigen Stadt im westlichen Teil des Irans, nördlich der Stadt Arak. Viele begehrte Teppiche stammen aus der relativ kleinen Stadt und waren bzw. sind immer noch sehr beliebt in den USA. Ein antiker Sarough Teppich hat überwiegend eine unverwechselbare Lachsrote Färbung und besteht aus von Hand versponnener Schafwolle. Geknüpft wird der Teppich mit einem persischen Knoten und ist sehr dicht und kurz gehalten im Flor. Dadurch fühlt er sich weniger weich, sondern eher robust an. Dies ist der Sarough Teppich auch, aufgrund der hohen Verarbeitung und der hochwertigen Materialien. Kette und Schuss bestehen hier aus Baumwolle, Exemplare aus reiner Seide sind nicht gängig bei einem Sarough Teppich. Die verwendete Wolle weist meist einen weniger glänzenden Anteil auf, sodass die Teppiche in klassischer Form etwas matter wirken. Die zarten Motive sind meist in einem blau, creme, beige und kupferfarbene gehalten. Durch die hohe Nachfrage in den USA wurden die Designs und Verarbeitungen immer weiterentwickelt, sodass auch dickere und farbintensivere Exemplare mit einem ausgeprägten Glanz entstanden sind. Auch in Europa stieg die Nachfrage immer weiter, sodass in den USA regelrecht eine Sarough Knappheit entstanden ist.

Ziegler Teppiche

Der Ziegler Teppich hat nicht, wie sonst typisch für Perserteppiche, seinen Ursprung in dem Ort bzw. in der Stadt, welche oft der Namensträger der Teppiche ist. Im 19. Jahrhundert gründete ein Schweizer Unternehmer namens Ziegler in Manchester, England eine Weberei und Handelshaus. Erfolgreich wurden so die heimischen Tücher aus eigener Produktion nach Persien exportiert. Durch die hohe Nachfrage nach Orientteppichen in Europa wurde der Erlös des Handels gleich in persische Produkte reinvestiert, um diese dann gegen Pfund Sterling weiterzuverkaufen. Es folgte jedoch auch eine eigene Produktion an Orientteppichen direkt im Iran, welche jedoch qualitativ schlechter verarbeitet waren. Der Fokus lag eher bei der Quantität und dem verhältnismäßig günstigen Preis, um die Produktion voranzutreiben. Durch die chemische Färbung sind die Teppiche schnell ausgeblichen, welches jedoch steigende Beliebtheit in Europa erzielte, sodass weitere Produktionsstätten wie in Täbriz und Rascht folgten. Die Firma Ziegler war außerdem als Unterhändler für den Transfer des weltbekannten Adabil Teppich aus dem 16. Jahrhundert tätig, um diesen ins Ausland zu verkaufen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise ist der Markt jedoch Ende der 20er Jahre komplett eingebrochen.

Durch die hohe Nachfrage an den ausgeblichenen Qualitäten, kamen auch weitere Unternehmer auf die Idee die Teppiche erneut, jedoch zu einer weitaus besseren Qualität zu produzieren. Durch eine Steinwäsche erhält der Teppich seinen typischen ausgeblichenen Vintage Charakter. Heutzutage werden die Teppiche beispielsweise in Pakistan und Afghanistan geknüpft, der Knüpfstandard und die verwendeten Materialien sind deutlich besser als die des antiken Vorlegers. Ein Ziegler Teppich hat meist kein Medaillon und ist häufig durchgemustert in einem Rot-, Beige- und Blauton. Es gibt auch Exemplare mit und ohne Bordüre, sowie komplett neue und moderne Designs. Der Charakter mit dem Vintage Effekt bleibt jedoch bei jedem Ziegler Teppich erhalten. Der Ziegler Teppich ist kurz im Flor und aufgrund der häufig verwendeten hochwertigen Ghazni Wolle, sehr pflegeleicht und robust. An einem Ziegler Teppich werden Sie lange Freude haben ob als klassischer oder auch moderner Orientteppich.

Gabbeh

Der Gabbeh Teppich ist ein traditioneller handgeknüpfter Orientteppich, der seinen Ursprung im Iran hat. Er charakterisiert sich durch seinen groben Charakter und durch die Verwendung von abstrakten Designs und kleinen geometrischen Figuren. Die Teppiche werden heutzutage von Stämmen wie Kaschgai, Luren, Bachtiaren und Afsharen in der südwestlich liegenden Provinz Fars hergestellt. Als Material kommt hauptsächlich Schafwolle, seltener auch Ziegenwolle zum Einsatz, welche ausschließlich natürlich gefärbt wird. Durch die intensive Färbung und kräftigen Farben hat der Teppich eine sehr farbintensive Ausstrahlung. Die Knüpfdichte ist verhältnismäßig sehr grob gehalten und beläuft sich bei rund 70.000-80.000 Knoten pro m2. Dadurch wird ein weicher und grober Flor erzielt, der dank der hochwertigen Wolle sehr pflegeleicht und strapazierfähig ist. In den 90er Jahren hat der Teppich extrem an Beliebtheit gewonnen, sodass ein Gabbeh Teppich neben dem bekannten Nepal Teppich in vielen Haushalten vertreten war. Die Gabbeh Teppiche werden allerdings nicht nur in der Provinz Fars, Iran gefertigt, sondern auch in Ländern wie Indien, China und Afghanistan und moderne Designs aus Pakistan. Feinere Exemplare werden handelsüblich als Loribaft und Rizbaft vertrieben.

Kelim Teppiche

Der Kelim Teppich hat seinen Ursprung bei den Nomaden und diente eher zum Schutz als zum dekorativen Zweck. So entstanden Decken, Kissen, Satteltaschen oder Sitzmatten mit der bekannten Kelim Musterung. Bei den Kelim Teppichen handelt es sich allerdings um gewebte und nicht handgeknüpfte Teppiche. Die gewebten Qualitäten gelten als Vorläufer der geknüpften Teppiche. Die Teppiche haben keinen weichen Flor, sondern sind flach gehalten und etwas gröber von der Struktur. Diese Art der Herstellung in Kombination mit den verwendeten Motiven und Farben ist vor allem im Kaukasusgebiet, dem Iran und dem Balkan beheimatet. Als Motive werden oft in geometrisch abstrakten Formen der Umgebung verwendet wie z.B. Tiere und Pflanzen. Was damals noch über Genrationen weitergeben wurde, verschwand nach und nach immer weiter bei der maschinellen Herstellung eines Kelim Teppichs. Bei den klassischen Kelim Teppichen wird Wolle als Grundmaterial genutzt. Durch die Einarbeitung der Fadenenden, entsteht zwischen den zwei unterschiedlichen Farbbereichen ein Schlitz. Diese Art der Webung wird daher auch Schlitzkelim benannt. Diese Form von Teppich bildet auf beiden Seiten dasselbe Motiv ab und ist auch beidseitig verwendbar. Bei einem Soumagh Kelim wird ein anderes Webverfahren genutzt, sodass der Teppich zusätzlichen Halt hat, strapazierfähiger ist, jedoch ist dieser nur einseitig verwendbar ist. Diese Form eignet sich eher als Bodenbelag, da er besser vor Kälte und Nässe schützt. Bei einem Kelim empfiehlt sich grundsätzlich eine rutschhemmende Unterlage zu verwenden, um ein Wandern des Teppichs zu vermeiden.

Orientteppiche der Neuzeit

Ein Orientteppich verbindet man natürlich meistens mit den handgeknüpften Qualitäten, oft auch einfach Perserteppich genannt. Dabei ist das Thema Orientteppich an sich sehr komplex, sodass irrtümlicherweise auch orientalische Teppiche, die in Indien hergestellt werden umgangssprachlich als Perserteppich bezeichnet werden. Ein echter Perserteppich stammt natürlich auch immer aus dem ehemaligen Persien und ist durch eine Handknüpfung entstanden.

Heutzutage werden jedoch auch maschinell hergestellte Teppiche als Orientteppich bezeichnet. Diese haben natürlich nicht solch eine lange Tradition und Handwerkskunst wie die echten orientalischen Vorbilder. Die Namensgebung entstand eher durch die orientalische Musterung des Teppichs. So fallen also auch oftmals maschinell hergestellte Vintage Teppiche, bedruckte Teppiche und Webteppiche unter Orientteppiche. Wer nun natürlich eine robuste Qualität sucht, welche eine lange Tradition hat, handgeknüpft ist und als Endproduktion Generation überdauern kann, ist mit einem echten Orientteppich bestens beraten. Die echten Modelle sind jedoch berechtigterweise kostenintensiver als die maschinellen Versionen. Suchen Sie eine kostengünstige Alternative, welche ebenfalls den orientalischen Charakter hat, sind Sie mit einem maschinengewebten Teppich auch bestens bedient. Beide Varianten haben natürlich Ihre Vor- und Nachteile, was entweder den Preis oder die Qualität betrifft, hier liegt es ganz bei Ihnen für welche Variante Sie sich entscheiden möchten. Den charakteristischen orientalischen Flair weisen natürlich beide Teppiche auf, der hervorragend mit vielen Wohnstilen kombiniert werden kann.

Speziell im Segment der Vintage Teppiche, gibt es viele neue und aufregende Schönheiten, die durch den extrem hohen Detailgrad und der schönen Farbgebung bestechen. Ein Beispiel wäre der Artikel Bestseller Cava04 der Firma OCI. Hierbei handelt es sich um einen Teppich, der sehr filigrane Muster aufweist durch eine Dichte von ca. 2.000.000 Noppen pro m2. Der Grundcharakter ist klar der Vintage Musterung zuzuordnen, mit schwachen orientalischen Ornamenten. Orientalisch etwas ausgeprägter wäre der Artikel Besteller Tadi, welche ebenfalls von der Firma OCI ist. Diese und natürlich viele weitere maschinengewebte Varianten, lassen sich prima mit vielen unterschiedlichen Wohnstilen kombinieren.

Bei einer modernen Einrichtung erwirkt der Orientteppich einen gewissen Stilbruch. Dieser Stilbruch sorgt daher auch genau andersherum für ein besinnliches Wohnambiente, denn auch zur klassischen Einrichtung, sorgt ein moderner Orientteppich im Vintage Stil für ein aufregendes Wohnerlebnis. Heutzutage werden auch viele klassische Designs neu aufgelegt, sodass es klassische Motive aus Afghanistan und Pakistan in knalligen Farbtönen wie zum Beispiel in pink, gelb oder hellgrün gibt. Viele Manufakturen zum Beispiel aus Nepal bieten ebenfalls viele orientalische Vintage Designs an. Diese Qualitäten entstehen durch erstklassige Handarbeit, wo nur die besten Materialien wie z.B. Hochlandwolle aus Neuseeland und reine Naturseide zum Einsatz kommen. Bei einer Anfertigung können Sie ebenfalls den Materialmix, die Struktur, Musterung, Feinheit und die Farbgebung bestimmten, sodass Sie sich Ihren eigenen Teppich konfigurieren können.

Pflege eines Orient Teppichs

Bei der Pflege gilt grundsätzlich, ob handgeknüpft oder maschinengewebt, dass Sie den Teppich beim Staubsaugen mit der glatten Düse absaugen. Dies verhindert, dass der Flor beschädigt wird und Sie lange Freude daran haben. Es empfiehlt sich auch den Teppich nach einiger Zeit auszuklopfen. Diese alte Vorgehensweise ist auch heute noch zu empfehlen, da Sie bei dieser Methode den wirklich fest sitzenden Schmutz aus dem Teppich entfernen. Auch wenn es sehr leistungsstarke Staubsauger gibt, reicht die Saugkraft nicht aus um den festen Schmutz herauszuholen. So können Sie beispielsweise die Terrasse oder den Balkon dazu nutzen, um den Teppich abzuklopfen / aufzuschütteln. Dabei wird der Teppich gleich ausgelüftet und Sie können in diesem Schritt gleich vorhandene Verschmutzungen entfernen. Falls der Teppich Druckstellen aufweist, können Sie hier vorsichtig mit der Rückseite eines handelsüblichen Buttermessers entgegengesetzt der Knüpfrichtung den Flor hoch streichen. Dadurch stellt sich der Flor wieder auf und die vorhandenen Druckstellen können auf diese Weise meistens hervorragend entfernt werden. Sollten Sie doch einmal einen Fleck auf Ihrem Teppich vorfinden, können Sie diesen recht einfach behandeln.

Hierzu eignet sich gut eine Seifenlauge aus Kernseife und lauwarmen Wasser. Die betroffene Stelle behandeln Sie nun mit einem feinen Lappen und der Seifenlauge. Dabei tupfen Sie mit einem Lappen sanft die Stelle ab und massieren leicht die Seifenlauge in den Fleck ein. Die Seifenreste können Sie dann anschließend mit lauwarmen Wasser und einem Tuch entfernen. Sollte der Fleck noch leicht vorhanden sein, empfehlen wir den Vorgang zu wiederholen. Gerade bei Teppichen aus Naturmaterialien ist es wichtig nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln wie Glasreiniger oder chemischen Reinigungsschaum zu verwenden. Dabei verliert die Wolle ihr Fettgehalt, der Flor bekommt einen filzigen Charakter und die natürliche Imprägnierung verschwindet. So entfernen Sie vielleicht den Fleck, jedoch ist die Stelle weitaus schmutzanfälliger als vorher.

Handgewebte Teppiche wie z.B. der Kelim Teppich oder die Handwebteppiche der Firma Paulig können überwiegend auch beidseitig verwendet werden. Wenn die Verschmutzung doch etwas hartnäckiger ausgefallen ist, oder der Teppich über die Jahre verblasst wirkt, empfehlen wir immer eine professionelle Teppichreinigung. So können Sie sicher sein, dass Ihr Teppich fachmännisch gereinigt wurde und Sie noch lange Freude daran haben werden.

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